<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Menschenversuch</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Menschenversuch"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Menschenversuch rootpage-Menschenversuch skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Menschenversuch</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Ein <b>Menschenversuch</b>, auch <b>Humanexperiment</b>, ist ein <a href="Wissenschaft" title="Wissenschaft">wissenschaftliches</a> <a href="Experiment" title="Experiment">Experiment</a> an einem oder mehreren Menschen.
</p><p>Bei der Zulassung neuer <a href="Medikament" class="mw-redirect" title="Medikament">Medikamente</a> spielen Menschenversuche in <a href="Klinische_Studie" title="Klinische Studie">klinischen Studien</a> eine wichtige Rolle. Dort stehen Tests an freiwilligen Menschen mit an letzter Stelle des <a href="Arzneimittelzulassung" title="Arzneimittelzulassung">Zulassungsprozesses</a>, da Erkenntnisse von <a href="Tierversuch" title="Tierversuch">Tierversuchen</a> nur begrenzt auf Menschen übertragbar sind. Medizinische Menschenversuche werden in unserer Gesellschaft an Freiwilligen durchgeführt.
</p><p>In der Geschichte finden sich zahlreiche Beispiele von Versuchen gegen den Willen von Menschen oder ohne deren Wissen bzw. nach bewusst unzureichender Information.
</p><p>Ein Spezialfall ist der medizinische <a href="Selbstversuch" title="Selbstversuch">Selbstversuch</a>, bei dem z. B. ein Mediziner die Wirkung und etwaige Gefährlichkeit einer neuen Substanz an sich selbst erprobt. In der vorindustriellen Zeit war dies eine wichtige Methode der Ärzte und Forscher, die Medizin weiterzuentwickeln.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Heutige_medizinische_Forschung">Heutige medizinische Forschung</h2></div>
<p>Bei <a href="Arzneimittelzulassung" title="Arzneimittelzulassung">Neuzulassungen von Arzneimitteln</a> sind Menschenversuche zulässig und vorgeschrieben, bevor ein Medikament in größerem Maßstab auf dem allgemeinen pharmazeutischen Markt gehandelt werden darf.
</p><p>Da bei einem Menschenversuch die Versuchsperson, ein Mensch, als Objekt betrachtet wird, handelt es sich nicht um einen wertfrei zu verwendenden wissenschaftlichen Begriff, sondern seine Verwendung muss im gesellschaftlichen, speziell <a href="Strafrecht" title="Strafrecht">strafrechtlichen</a>, <a href="Ethik" title="Ethik">ethischen</a> und historischen Kontext betrachtet werden. Ethisch und rechtlich anerkannt wird im Allgemeinen ein Menschenversuch, wenn die <a href="Einsichtsf%C3%A4higkeit" class="mw-redirect" title="Einsichtsfähigkeit">einsichtsfähige</a> Versuchsperson dem Experiment <a href="Freier_Wille" title="Freier Wille">freiwillig</a> zustimmt und umfassend über mögliche Folgen <a href="%C3%84rztliche_Aufkl%C3%A4rung" title="Ärztliche Aufklärung">aufgeklärt</a> wurde. Jedoch ist dies nur eine erste, keineswegs <a href="Hinreichend" class="mw-redirect" title="Hinreichend">hinreichende</a> Voraussetzung (siehe <a href="Sittenwidrigkeit_(Deutschland)" title="Sittenwidrigkeit (Deutschland)">Sittenwidrigkeit</a>).
</p><p>Menschenversuche werden allgemein als für den medizinischen Fortschritt notwendig erachtet. So werden beispielsweise im Fachgebiet Infektiologie experimentelle Infektionen von Freiwilligen mit Influenza-Viren und Plasmodien zur Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen gegen Virus-Grippe und Malaria durchgeführt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ethische_und_strafrechtliche_Problematik">Ethische und strafrechtliche Problematik</h2></div>
<p>Ein moralisches Problem ist die Tatsache, dass fast ausschließlich Personen mit niedrigem <a href="Einkommen" title="Einkommen">Einkommen</a> bereit sind, ihre Gesundheit in <a href="Pharmaforschung#Die_klinische_Forschung" title="Pharmaforschung">klinischen Studien der Phase I</a> zu gefährden, da nur für sie die <a href="Aufwandsentsch%C3%A4digung" class="mw-redirect" title="Aufwandsentschädigung">Aufwandsentschädigung</a> eine ausreichende Motivation darstellt. Würde man die klinischen Phase-I-Studien tatsächlich ohne großen finanziellen Anreiz, also ideell, betreiben, würde sich eine Mangelsituation ähnlich der bei der <a href="Blutspende" title="Blutspende">Blutspende</a> oder der <a href="Organspende" title="Organspende">Organspende</a> einstellen und die Neuentwicklung beträchtlich verlangsamen.
</p><p>In einer Grauzone befinden sich aktuell dem Menschenversuch verwandte Fälle, in denen Vertrauenspersonen, oft Ärzte, Menschen in Extremsituationen, insbesondere Soldaten oder Leistungssportlern (siehe <a href="Doping" title="Doping">Doping</a>), Wirkstoffe verabreichen, ohne über deren Wirkung genau aufzuklären bzw. deren Gefährlichkeit oder Nebenwirkungen gar nicht hinreichend gesichert sind. Geschieht dies systematisch, kann die Grenze zum (uninformierten) Menschenversuch überschritten sein. Die oft in solchen Fällen eingeholte „Zustimmung“ ist in der Regel von unvollständiger Information des Betroffenen und besonderen Abhängigkeiten, von der Selbsttäuschung bis zum Zwang, gekennzeichnet. Schwierig ist ebenfalls die Abgrenzung zum Heilversuch. Neben der Studienplanung und Probandenrekrutierung unterliegt auch die Studienpublikation impliziten und expliziten medizinethischen Normen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Unter Umständen ist bei einem Menschenversuch der Tatbestand der <a href="K%C3%B6rperverletzung_(Deutschland)" title="Körperverletzung (Deutschland)">Körperverletzung</a> erfüllt (siehe auch § 223 und Folgende im deutschen <a href="Strafgesetzbuch_(Deutschland)" title="Strafgesetzbuch (Deutschland)">StGB</a>).
</p><p>Die <i>ungefragte</i> und unkontrollierbare Einführung neuer Technologien (z. B. <a href="Mobilfunk" title="Mobilfunk">Mobilfunk</a>) oder <a href="Genetisch_modifizierte_Nahrungsmittel" class="mw-redirect" title="Genetisch modifizierte Nahrungsmittel">genetisch modifizierter Nahrungsmittel</a> wird von deren Kritikern als <i>Menschenversuch</i> bezeichnet.
</p><p>Wenige Quellen gibt es zu Menschenversuchen, die im Rahmen von <a href="R%C3%BCstungsforschung" class="mw-redirect" title="Rüstungsforschung">Rüstungsforschung</a> stattfinden und etwa Tests zur Giftigkeit von <a href="Chemiewaffe" class="mw-redirect" title="Chemiewaffe">Chemie-</a> oder zur <a href="Infektiosit%C3%A4t" title="Infektiosität">Infektiosität</a> von <a href="Biologische_Waffe" title="Biologische Waffe">biologischen Waffen</a> enthalten, sowie die Auswirkung von <a href="Radioaktivit%C3%A4t" title="Radioaktivität">Radioaktivität</a>, <a href="Ultraschall" title="Ultraschall">Ultraschall</a> oder starken <a href="Elektromagnetismus" class="mw-redirect" title="Elektromagnetismus">elektromagnetischen Feldern</a> auf den menschlichen Körper untersuchen. Auch aktuelle tatsächliche Kriegsführung hat Elemente von Menschenversuchen, wenn die Wirkung, <a href="Nebenwirkung" title="Nebenwirkung">Nebenwirkung</a> und Effektivität neuartiger Waffensysteme auf eigene und gegnerische <a href="Kombattant" title="Kombattant">Kombattanten</a> und <a href="Zivilist" class="mw-redirect" title="Zivilist">Zivilisten</a> nicht ausreichend bekannt ist oder sogar bewusst erprobt wird (z. B. <a href="Uranmunition" title="Uranmunition">Uranmunition</a>).
</p><p>Seit den <a href="N%C3%BCrnberger_Prozesse" title="Nürnberger Prozesse">Nürnberger Prozessen</a> werden internationale Richtlinien für die Durchführung und Zulässigkeit von Menschenversuchen erarbeitet. Sowohl die sich wandelnden Erkenntnisse und Möglichkeiten der Medizin als auch die öffentlichen Debatten über deren Legitimität führen seitdem zu regelmäßig revidierten Fassungen ethischer Standards. Insbesondere die aktuelle <a href="Bioethik" title="Bioethik">Bioethik</a>-Debatte über humangenetische Experimente hat mittlerweile die gesamtkulturelle Relevanz des Themas verdeutlicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schutz_vor_unrechtmäßigen_Menschenversuchen"><span id="Schutz_vor_unrechtm.C3.A4.C3.9Figen_Menschenversuchen"></span>Schutz vor unrechtmäßigen Menschenversuchen</h2></div>
<p>Menschenversuche wurden und werden besonders häufig an Menschen ausgeführt, die sich kaum dagegen wehren können und/oder sich in einer besonderen Zwangs- bzw. Notlage befinden. Dies sind z. B. <a href="Strafgefangener" title="Strafgefangener">Strafgefangene</a>, schwer Kranke, psychisch Kranke, Menschen mit Behinderung oder andere Personen, die einer zwangsmäßigen Verwaltung ausgesetzt sind.
</p><p>Der Schutz vor Menschenexperimenten betrifft dabei elementare <a href="Menschenrechte" title="Menschenrechte">Menschenrechte</a> wie das Recht auf <a href="K%C3%B6rperliche_Unversehrtheit" class="mw-redirect" title="Körperliche Unversehrtheit">körperliche Unversehrtheit</a>. Die Organisation Alliance for Human Research Protection<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> setzt sich für die Menschenrechte von Menschenversuchen ausgesetzten Menschen ein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte_der_Menschenversuche">Geschichte der Menschenversuche</h2></div>
<p>Medizinische Menschenversuche sind seit der <a href="Antike" title="Antike">Antike</a> überliefert, waren nach dem <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalter</a> ein Begleiter des <a href="Neuzeit" title="Neuzeit">neuzeitlichen</a> Wandels in der <a href="Medizin" title="Medizin">Medizin</a> und wurden im 19. Jahrhundert erstmals Gegenstand öffentlicher Kritik. Eine besondere Rolle spielten sie in den <a href="Geschichte_der_Euthanasie#Euthanasie_als_Bezeichnung_für_nationalsozialistische_Krankenmorde" title="Geschichte der Euthanasie">Euthanasie</a>- und <a href="Nationalsozialistische_Rassenhygiene" title="Nationalsozialistische Rassenhygiene">Rassenhygiene</a>-Programmen während der <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">Zeit des Nationalsozialismus</a>. Hier kam es zu einer hohen Anzahl staatlich organisierter und ausführlich dokumentierter Versuchsreihen an Menschen, deren Leben als „unwert“ betrachtet wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorgeschichte">Vorgeschichte</h3></div>
<p>Archäologische Funde aus prähistorischer Zeit belegen zwar medizinische Eingriffe am menschlichen Körper, wie etwa <a href="Trepanation" title="Trepanation">Trepanationen</a>, es wird jedoch angenommen, dass das Vorgehen eher mythisch-religiös – und damit vorwissenschaftlich – intendiert war. Zudem ist es oft schwer, medizinische Eingriffe deutlich von <a href="Ritual" title="Ritual">rituellen</a> Opfergaben abzugrenzen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Antike">Antike</h3></div>
<p>Will man unter medizinischen Menschenversuchen grundsätzlich nur wissenschaftlich geführte Experimente einordnen, so markiert nach heutiger Auffassung die Antike um 500 v. Chr. den historischen Ausgangspunkt. Medizinisches Leitbild der Antike war die <a href="Humoralpathologie" title="Humoralpathologie">Humoralpathologie</a> des <a href="Hippokrates_von_Kos" title="Hippokrates von Kos">Hippokrates</a>. Diese „Vier-Säfte-Lehre“ fand ihre Entsprechung in der <a href="Vier-Elemente-Lehre" title="Vier-Elemente-Lehre">Vier-Elemente-Lehre</a> und manifestierte sich für viele Jahrhunderte im <a href="Basis_und_%C3%9Cberbau_(Marxismus)" class="mw-redirect" title="Basis und Überbau (Marxismus)">kulturellen Überbau</a> sowohl der Griechen als auch der Römer. Demnach entsprachen sich auch alle <a href="Lebewesen" title="Lebewesen">Lebewesen</a> in der Natur einander. So kam es, dass die Untersuchungsergebnisse von Krankheitsverläufen bei Tieren analog auf den Menschen übertragen wurden. Lange Zeit sah man daher keine Notwendigkeit für Experimente am Menschen und beschränkte sich auf <a href="Tierversuch" title="Tierversuch">Tierversuche</a> und <a href="Nekropsie" class="mw-redirect" title="Nekropsie">Nekropsien</a>. Die ethischen Leitlinien des <a href="Hippokratischer_Eid" class="mw-redirect" title="Hippokratischer Eid">Hippokratischen Eides</a> führten wohl auch eher zu Zurückhaltung in Sachen Menschenversuche.
</p><p>Erst mit <a href="Aristoteles" title="Aristoteles">Aristoteles</a> ist die Auffassung überliefert, dass auch Untersuchungen am lebenden Menschen zum Verständnis von Krankheiten nötig seien, da sich der tote Leib so sehr ändere, dass die Ergebnisse nicht auf Lebendige übertragbar seien. Die ersten systematischen <a href="Vivisektion" title="Vivisektion">Vivisektionen</a> begannen wahrscheinlich im hellenistischen <a href="Alexandria" title="Alexandria">Alexandria</a> zum Ende des 4. Jahrhunderts v. Chr.
</p><p>Vier Jahrhunderte später klagten römische Historiker die zwei alexandrinischen Wissenschaftler <a href="Herophilos_von_Chalkedon" title="Herophilos von Chalkedon">Herophilus</a> und <a href="Erasistratos" title="Erasistratos">Eristratus</a> an, sie hätten bis zu 600 Menschen bei lebendigem Leibe seziert. Vermutlich dienten diese Versuche dem besseren Verständnis der menschlichen <a href="Anatomie" title="Anatomie">Anatomie</a>.
</p><p>Auch schien ein Staatsoberhaupt in Pergamon 137 v. Chr. Verbrecher zum Studium der Wirkung von Giftpflanzen verwendet zu haben.
</p><p>Ebenso gibt es Berichte über Experimente römischer Ärzte: So ist ein römisches Schriftstück aus dem zweiten Jahrhundert n. Chr. erhalten, in dem ein Arzt versprach, einen von zwei hoffnungslos kranken Zwillingen zu retten, wenn er den anderen dazu vivisezieren dürfe.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mittelalter_und_Renaissance">Mittelalter und Renaissance</h3></div>
<p>Mit dem <a href="Untergang_des_R%C3%B6mischen_Reiches" title="Untergang des Römischen Reiches">Untergang des Römischen Reiches</a> im 5. Jahrhundert und der wachsenden Vorherrschaft des <a href="Christentum" title="Christentum">Christentums</a> kam es in Europa für viele Jahrhunderte zum Stillstand in den Naturwissenschaften. Während einzelne christliche Theologen die antike Medizin als heidnisch ablehnten, pflegten andere, darunter <a href="Cassiodor" title="Cassiodor">Cassiodor</a>, Bischof <a href="Isidor_von_Sevilla" title="Isidor von Sevilla">Isidor von Sevilla</a> und der Autor der Verteidigung im <a href="Lorscher_Arzneibuch" title="Lorscher Arzneibuch">Lorscher Arzneibuch</a> (um 795) medizinisches Wissen als Pflicht der Nächstenliebe. Ärzte waren mit wenigen Ausnahmen <a href="M%C3%B6nch" class="mw-redirect" title="Mönch">Mönche</a> oder <a href="Priester_(Christentum)" title="Priester (Christentum)">Priester</a>, die eher studierende als praktizierende Mediziner waren, da sie bei Ausübung ihrer Kunst mit einer <a href="Exkommunikation" title="Exkommunikation">Exkommunikation</a> rechnen mussten. Die antike Humoralpathologie, die Mensch und Kosmos untrennbar miteinander verband, blieb Bestandteil des christlichen Welt- und Menschenbildes. Die Zurückhaltung gegenüber Sektionen war bis ins 13. Jahrhundert stark ausgeprägt.
</p><p>Nachdem man der <a href="Schwarzer_Tod" title="Schwarzer Tod">Pestepidemie im 14. Jahrhundert</a> hilflos gegenüberstand, begann man in der <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a> mit einer Rückbesinnung auf eine weltliche medizinische Forschung. An die Ärzte wurden neue ethische Forderungen gestellt, wie beispielsweise in der <a href="Constitutio_Criminalis_Carolina" title="Constitutio Criminalis Carolina">Constitutio Criminalis Karls V.</a> aus dem Jahre <a href="1532" title="1532">1532</a> formuliert. Sie unterstrichen die Verantwortung des Arztes für fahrlässige und vorsätzliche Tötung von Patienten. Die Vivisektion blieb hingegen auch weiterhin verboten.
</p><p>Versuche an zum Tode verurteilten Gefangenen waren erlaubt und mancherorts üblich. Untersucht wurde dabei zumeist die Wirkung von Pflanzengiften und das Erproben möglicher Gegengifte. So ist etwa ein Experiment aus dem 16. Jahrhundert überliefert, bei dem die hohe Toxizität des <a href="Blauer_Eisenhut" title="Blauer Eisenhut">Blauen Eisenhutes</a> nachgewiesen wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Neuzeit_bis_zur_preußischen_Anweisung_1900"><span id="Neuzeit_bis_zur_preu.C3.9Fischen_Anweisung_1900"></span>Neuzeit bis zur preußischen Anweisung 1900</h3></div>
<p>In der Mitte des 18. Jahrhunderts wurden medizinische Menschenversuche in Preußen „das dominante empirische Beweismittel …, das die Erkenntnisweise der modernen Medizin bis in die Gegenwart prägt.“ Mit staatlicher Zustimmung und Unterstützung wurde der „Zugriff auf sozial deklassierte Gruppen“ gebilligt und „erfolgte nun auch auf lebende Personen in einem zuvor nicht gekannten Ausmaß.“ Befördert durch den wissenschaftlichen <a href="Rassismus" title="Rassismus">Rassismus</a> hatte es zuvor eine Expansion in der „Arbeit“ an Leichen sozial Deklassierter, die als Erkenntnisobjekte dienten, gegeben. Im Zentrum stand hier das <a href="Theatrum_Anatomicum" class="mw-redirect" title="Theatrum Anatomicum">Theatrum Anatomicum</a> der <a href="K%C3%B6niglich-Preu%C3%9Fische_Akademie_der_Wissenschaften" class="mw-redirect" title="Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften">Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften</a> zu Berlin, eine Präparatensammlung, die als Spektakel für die Eliten diente.
</p><p>Wie bei der <a href="Taxidermie" title="Taxidermie">Präparation</a> dienten nun „Menschen aus der Armutsbevölkerung – Insassen von Gefängnissen, Irrenanstalten, Gebär-, Siechen-, <a href="Waise" title="Waise">Waisen</a>- und Armenhäusern – sowie aus Kolonialgebieten … als Objekte medizinischer Erkenntnisgewinnung, ohne deren Verdinglichung die Entwicklung der modernen Medizin des 19. und 20. Jahrhunderts undenkbar gewesen wäre.“<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit dem Durchbruch der modernen <a href="Wissenschaftliche_Methode" class="mw-redirect" title="Wissenschaftliche Methode">wissenschaftlichen Methode</a> Anfang des 19. Jahrhunderts gewann das Experiment am Menschen eine neue Bedeutung: Nun war mit ihm die systematische medizinische Forschung viel schneller zu erzielen, da mit ihm Arzneien und Therapien wissenschaftlich auf Wirksamkeit getestet werden konnten. In dem ungebrochenen Fortschrittsdenken des 19. Jahrhunderts stellte sich für die forschende bürgerliche Elite kaum die moralische Frage nach der Zulässigkeit von Menschenversuchen an Mittel- oder anderweitig Rechtlosen. <a href="Claude_Bernard_(Mediziner)" title="Claude Bernard (Mediziner)">Claude Bernard</a>, der als Begründer der experimentellen Physiologie gilt, stellte 1865 hierzu eine einfache Regel auf: „Von den Versuchen, die man am Menschen ausführen kann, sind jene, die nur schaden können, verboten, jene, die harmlos sind, erlaubt, jene, die nützen können, geboten.“
</p><p>Angeregt durch die Arbeiten <a href="Louis_Pasteur" title="Louis Pasteur">Louis Pasteurs</a> und <a href="Robert_Koch" title="Robert Koch">Robert Kochs</a> brach in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Blütezeit der <a href="Bakteriologie" title="Bakteriologie">Bakteriologie</a> an. Sukzessiv wurden die Erreger vieler Infektionskrankheiten entdeckt. Vor allem mit den Erregern der <a href="Syphilis" title="Syphilis">Syphilis</a> und der <a href="Gonorrh%C3%B6" class="mw-redirect" title="Gonorrhö">Gonorrhö</a> (des „Trippers“) wurden Menschen versuchsweise infiziert, um herauszufinden, ob die <a href="Bakterien" title="Bakterien">Bakterien</a> die ursprünglichen Krankheitsbilder wieder hervorrufen könnten.
</p><p>Die meist an mittellosen Patienten durchgeführten Experimente wurden in Deutschland seit ca. 1890 zunehmend öffentlich diskutiert. Der spätere Friedensnobelpreisträger <a href="Ludwig_Quidde" title="Ludwig Quidde">Ludwig Quidde</a> äußerte in einer liberalen Tageszeitung öffentlich Kritik an Menschenexperimenten. Ein von ihm aufgedeckter Skandal über den Dermatologen <a href="Albert_Neisser" title="Albert Neisser">Albert Neisser</a><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bewog das preußische Kultusministerium, am 29. Dezember 1900 erstmals Richtlinien über wissenschaftliche Experimente zu erlassen, die in vielen Bundesstaaten Deutschlands übernommen wurden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="20._und_21._Jahrhundert">20. und 21. Jahrhundert</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland">Deutschland</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kaiserzeit">Kaiserzeit</h4></div>
<p>Der preußische Erlass – wenn auch einzigartig für seine Zeit – konnte weitere Skandale nicht wirkungsvoll verhindern. Beispielsweise hatte <a href="Paul_Ehrlich" title="Paul Ehrlich">Paul Ehrlich</a> 1910 das <a href="Arsphenamin" title="Arsphenamin">Arsphenamin</a> zur Therapie der <a href="Syphilis" title="Syphilis">Syphilis</a> vor der Freigabe an mehreren 100 Patienten ausprobieren lassen, ohne zuvor deren Einwilligung dazu einzuholen. 1912 hatte der Berliner Tuberkuloseforscher <a href="Friedrich_Franz_Friedmann" title="Friedrich Franz Friedmann">Friedrich Franz Friedmann</a> 53 Kinder einer Berliner Waisenanstalt impfen lassen, ohne vorher die Einwilligung der Angehörigen noch die Zustimmung der vorgesetzten Behörden eingeholt zu haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Weimarer_Republik">Weimarer Republik</h4></div>
<p>Gegen Ende der <a href="Weimarer_Republik" title="Weimarer Republik">Weimarer Republik</a> wies der Reichstagsabgeordnete und Sozialdemokrat <a href="Julius_Moses_(Politiker)" title="Julius Moses (Politiker)">Julius Moses</a> auf zahlreiche in Fachzeitschriften publizierte Menschenversuche hin. Unter der Überschrift „100 Ratten und 20 Kinder! <a href="Arbeiterkinder" title="Arbeiterkinder">Arbeiterkinder</a> als Experimentierkarnickel.“ veröffentlichte er 1928 im <a href="Vorw%C3%A4rts_(Deutschland)" title="Vorwärts (Deutschland)">Vorwärts</a> eine polemische Anklage gegen die Experimente eines Klinikarztes und brachte damit einen öffentlichen Skandal ins Rollen. Der Protest gegen die entmündigenden Zustände im klinischen Forschungswesen während der Weimarer Republik und Moses’ Engagement zur Kodifizierung von Humanexperimenten führten 1930 zur Entwicklung der Richtlinien für neuartige Heilbehandlung und für die Vornahme wissenschaftlicher Versuche am Menschen. Noch vor Publikation dieser Richtlinien kam es 1930 zum <a href="L%C3%BCbecker_Impfungl%C3%BCck" title="Lübecker Impfunglück">Lübecker Impfunglück</a> nach <a href="Bacillus_Calmette-Gu%C3%A9rin" title="Bacillus Calmette-Guérin">BCG</a>-Schutzimpfung, in dessen Folge 77 Kinder an <a href="Tuberkulose" title="Tuberkulose">Tuberkulose</a> starben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Zeit_des_Nationalsozialismus_und_des_Zweiten_Weltkrieges">Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges</h4></div>
<p>Unterstützt durch die nationalsozialistische Rassenideologie, die <a href="Wehrmacht" title="Wehrmacht">Wehrmacht</a>, die <a href="Forschungsgemeinschaft_Deutsches_Ahnenerbe" title="Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe">Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe</a>, die <a href="Deutsche_Forschungsgemeinschaft" title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">Deutsche Forschungsgemeinschaft</a>, diverse Universitäten und die Pharmaindustrie wurden mit Genehmigung des <a href="Reichsforschungsrat" title="Reichsforschungsrat">Reichsforschungsrates</a> vor allem von <a href="KZ-Arzt" class="mw-redirect" title="KZ-Arzt">KZ-Ärzten</a> und Medizinern in geschlossenen Heilanstalten zahlreiche Versuche an Menschen ohne deren freiwillige Zustimmung durchgeführt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So erprobte der Kinderarzt und Dozent der Wiener Universitäts-Kinderklinik Elmar Türk (vgl. hierzu <a href="Am_Spiegelgrund" title="Am Spiegelgrund">Am Spiegelgrund</a>) 1943 die Zuverlässigkeit eines Impfstoffes gegen <a href="Tuberkulose" title="Tuberkulose">Tuberkulose</a>. Hierzu infizierte er zuvor Kinder mit Tuberkelbazillen, bevor er eine Kontrollgruppe impfte und eine andere nicht.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Näheres dazu findet sich in den Artikeln zum <a href="N%C3%BCrnberger_%C3%84rzteprozess" title="Nürnberger Ärzteprozess">Nürnberger Ärzteprozess</a> und zu den <a href="Menschenversuche_in_nationalsozialistischen_Konzentrationslagern" title="Menschenversuche in nationalsozialistischen Konzentrationslagern">Menschenversuchen in nationalsozialistischen Konzentrationslagern</a>.
</p><p>Im Jahr 2025 wurde eine Online-Datenbank, in der Opferbiografien dargestellt werden, aktiviert.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="DDR">DDR</h4></div>
<p>In der DDR wurden Menschenversuche in Form von Medikamentenstudien im Auftrag westlicher Pharmakonzerne durchgeführt. Nach den Informationen, die <a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a> im Mai 2013 veröffentlichte, wurden an 50 DDR-Kliniken über 600 Medikamentenstudien mit etwa 50.000 Patienten durchgeführt, darunter an der Lungenklinik Lostau bei <a href="Magdeburg" title="Magdeburg">Magdeburg</a> mit dem Blutdrucksenker Spirapril im Auftrag von <a href="Sandoz" title="Sandoz">Sandoz</a> und an der Universitätsklinik <a href="Charit%C3%A9" title="Charité">Charité</a> mit <a href="Erythropoetin" title="Erythropoetin">Erythropoetin</a> bei 30 Frühgeborenen im Auftrag von <a href="Boehringer_Mannheim" title="Boehringer Mannheim">Boehringer Mannheim</a>.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>2016 wurde dazu ein Untersuchungsbericht von Berliner Medizinhistorikern veröffentlicht. Dieser stellt fest, dass die Medikamentenversuche in der DDR Teil groß angelegter internationaler Studien waren und die in der DDR angewandten Methoden und Verfahren den damaligen Standards, die in der Bundesrepublik galten, entsprachen. Die Patienten waren über die Tests informiert und es hat seitens der Kranken sogar ein großes Interesse an einer Teilnahme an diesen Studien bestanden, weil viele auf neue und wirksame Medikamente hofften. Der Bericht stellt fest, dass im Rahmen der historischen Aufarbeitung „keine systematischen Rechtsverstöße und keine Verletzungen ethischer Standards festgestellt wurden“.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein groß angelegter Menschenversuch war das <a href="Staatsplanthema_14.25" class="mw-redirect" title="Staatsplanthema 14.25">staatliche Zwangsdoping im DDR-Leistungssport</a>. Auch minderjährige Sportler wurden ohne ihr Wissen gedopt. Die Athleten erhielten nicht nur Dopingpräparate, sondern mussten auch ohne ihr Wissen Medikamente einnehmen, die nicht für den menschlichen Gebrauch freigegeben waren.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Etwa 12.000 Sportler waren vom Zwangsdoping betroffen, bei etwa 2000 davon werden körperliche oder psychische Spätfolgen erwartet, mehrere Sportler sind in Folge der Schädigungen verstorben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Deutschland_2">Deutschland</h4></div>
<p>Die Pharmazeutin Sylvia Wagner stieß 2016 in verschiedenen Fach-Zeitschriften und Firmen-Archiven auf Belege, dass in der Bundesrepublik Deutschland bis ca. 1975 in umfangreichem Maß Versuchsreihen mit nicht zugelassenen Medikamenten an Kindern und Jugendlichen unternommen wurden, und zwar ohne Zustimmung der Eltern, bzw. bei Kindern und Säuglingen ohne Erziehungsberechtigte, oft ihren jungen Müttern zwangsweise Entzogene, teils mit, teils ohne Zustimmung von Behörden. Verschiedene <a href="Landesjugendamt" title="Landesjugendamt">Landesjugendämter</a>, z. B. in <a href="Nordrhein-Westfalen" title="Nordrhein-Westfalen">NRW</a>, sowie Träger von Heimen für diesen Personenkreis haben für die Zukunft Aufklärung darüber angekündigt; einzelne Firmen, z. B. <a href="Merck_KGaA" title="Merck KGaA">Merck</a> haben bestätigt, dass sie noch über diesbezügliche Unterlagen im Archiv verfügen und bei der heutigen Forschung kooperieren wollen, andere Firmen nennen ihre Daten „nicht mehr auffindbar“, z. B. <a href="Behringwerke" title="Behringwerke">Behringwerke</a>, oder sie verweigern überhaupt Auskünfte; Wagner nennt an ihr bisher bekannten Firmen noch <a href="Janssen_Pharmaceutica" title="Janssen Pharmaceutica">Janssen</a>, <a href="Pfizer" title="Pfizer">Pfizer</a>, <a href="Schering_AG" title="Schering AG">Schering</a> und Verla-Pharm (<a href="Tutzing" title="Tutzing">Tutzing</a>, Apotheker Herward Josef von Ehrlich, Hersteller etwa von <i>Neurovegetalin</i> und <i>Feloflux</i><sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>). Die Ärzte, die solche Versuchsreihen durchführten, sind kaum noch greifbar. Bisher namentlich bekannte Ärzte sind der schon in der <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">Zeit des Nationalsozialismus</a> einschlägig tätige <a href="Friedrich_Panse" title="Friedrich Panse">Friedrich Panse</a>, der NS-Arzt <a href="Hans_Heinze" title="Hans Heinze">Hans Heinze</a> in Wunstorf, sowie <a href="Franz_Redeker" title="Franz Redeker">Franz Redeker</a>, „Erbgesundheitsrichter“ im Nationalsozialismus und später Präsident des <a href="Bundesgesundheitsamt" title="Bundesgesundheitsamt">Bundesgesundheitsamts</a>. Der für seine Taten vor 1945 durchaus bekannte Panse, er hatte ständig Prozesse geführt, erhielt 1966 ausdrücklich Genehmigungen von NRW-Behörden für die Menschenversuche mit Neuroleptika an Wehrlosen im Heim „Neu-Düsselthal“.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wagner stellte den Forschungsstand Ende 2016 so dar:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Es war bundesweit gängige Praxis, den Minderjährigen Impfstoffe und Psychopharmaka zu verabreichen... Ich habe bisher Belege für mehr als fünfzig Versuchsreihen gefunden... Tausende Säuglinge und größere Kinder sind Opfer dieser Tests geworden.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Sylvia Wagner, Pharmazeutin, nach Westdeutsche Zeitung, 21. Oktober 2016</span></div></div>
<p>Bei den belegbar Betroffenen handelte es sich um Heimkinder in schwieriger Lage, insbesondere in psychischer Hinsicht, oder Kinder ohne Familie. Politiker haben nach Wagners Vorab-Publikationen erklärt, dass vermutlich ein Entschädigungsfonds für die Opfer eingerichtet werden muss. In NRW sind als Täterorte bisher bekannt das <a href="S%C3%A4uglingsheim" title="Säuglingsheim">Säuglingsheim</a> „Kastanienhof“ an der Petersstraße in Krefeld, Träger ist der „Krefelder Frauenverein für Kinder- und Altenfürsorge“; die <a href="V._Bodelschwinghsche_Anstalten_Bethel" class="mw-redirect" title="V. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel">V. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel</a>, die solche Menschenrechtsverstöße bereits eingeräumt haben; die Kinder- und Jugendpsychiatrie <a href="S%C3%BCchteln" title="Süchteln">Süchteln</a>, Träger <a href="Landschaftsverband_Rheinland" title="Landschaftsverband Rheinland">LVR-Klinik Viersen</a>; die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wunstorf unter dem SS-Mann Hans Heinze, heutiger Träger <a href="Klinikum_Region_Hannover" title="Klinikum Region Hannover">Klinikum Region Hannover</a>, KRH; das Kinderheim <a href="D%C3%BCsseltal" title="Düsseltal">Neu-Düsselthal</a> aus dem Verbund der <a href="Graf_Recke_Stiftung" title="Graf Recke Stiftung">Graf Recke Stiftung</a>, heute in <a href="Wittlaer" title="Wittlaer">Wittlaer</a> gelegen, und das <a href="Franz_Sales_Haus" title="Franz Sales Haus">Franz Sales Haus</a> in Essen. Wagner verfasste ihre Untersuchungen in ihrer Promotionsarbeit von 2019 zusammen.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Jahr 2023 veröffentlichte Wagner ihren Roman <i>heimgesperrt</i> mit einer fiktionalen, an viele reale Einzelschicksale angelehnten Erzählung.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das <a href="Bundesgesundheitsamt" title="Bundesgesundheitsamt">Bundesgesundheitsamt</a> hat 1957 durch Redeker eine Versuchsreihe in einem Säuglingsheim in Auftrag gegeben, zum Test von nicht zugelassenen <a href="Pockenimpfstoff" title="Pockenimpfstoff">Pockenimpfstoffen</a> mittels <a href="R%C3%BCckenmarkspunktion" class="mw-redirect" title="Rückenmarkspunktion">Rückenmarkspunktion</a> an Babys.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Frankreich">Frankreich</h3></div>
<p>Frankreich setzte von 1960 bis 1966 vorsätzlich Wehrpflichtige radioaktiver Strahlung aus.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
„Nach Angaben des <a href="Verteidigungsministerium_(Frankreich)" title="Verteidigungsministerium (Frankreich)">Verteidigungsministeriums</a> waren an den 210 Atomtests in der algerischen Sahara und in Polynesien 150.000 Zivilisten und Soldaten beteiligt.“<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Japan">Japan</h3></div>
<p>Während der <a href="Japanisches_Kaiserreich" title="Japanisches Kaiserreich">kaiserlich japanischen</a> Besetzung der Mandschurei kam es durch die <i><a href="Einheit_731" title="Einheit 731">Einheit 731</a></i> der <a href="Kaiserlich_Japanische_Armee" title="Kaiserlich Japanische Armee">japanischen Armee</a> zu Menschenversuchen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweiz">Schweiz</h3></div>
<p>Insgesamt waren elf <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweizer</a> Psychiatrie-Kliniken in den 1950er- bis 1970er-Jahren in Medikamententests involviert:
</p>
<ul><li><a href="Universit%C3%A4re_Psychiatrische_Kliniken_Basel" title="Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel">Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel</a></li>
<li><a href="Psychiatrische_Universit%C3%A4tsklinik_Z%C3%BCrich" title="Psychiatrische Universitätsklinik Zürich">Psychiatrische Universitätsklinik Zürich</a></li>
<li><a href="Waldau_(Bern)" class="mw-redirect" title="Waldau (Bern)">Waldau (Bern)</a></li>
<li><a href="H%C3%B4pitaux_universitaires_de_Gen%C3%A8ve" title="Hôpitaux universitaires de Genève">Hôpitaux universitaires de Genève</a></li>
<li><a href="Centre_hospitalier_universitaire_vaudois" title="Centre hospitalier universitaire vaudois">Centre hospitalier universitaire vaudois</a></li>
<li>Psychiatrische Dienste Thurgau</li>
<li><a href="Luzerner_Psychiatrie" title="Luzerner Psychiatrie">Luzerner Psychiatrie</a></li>
<li><a href="Psychiatriezentrum_M%C3%BCnsingen" title="Psychiatriezentrum Münsingen">Psychiatriezentrum Münsingen</a></li>
<li>St. Gallische Kantonale Psychiatrische Dienste – Sektor Nord</li>
<li>Psychiatrisches Zentrum Appenzell Ausserrhoden</li>
<li>Psychiatrische Klinik Breitenau (Schaffhausen)<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Betroffen waren über 4200 Patienten. Die meisten Medikamente stellte die Basler Pharmaindustrie zur Verfügung. Bis heute wissen weder <a href="Hoffmann-La_Roche" class="mw-redirect" title="Hoffmann-La Roche">Roche</a> noch <a href="Novartis" title="Novartis">Novartis</a> – die Nachfolgefirma von Geigy, <a href="Ciba_AG" title="Ciba AG">Ciba</a> und <a href="Sandoz" title="Sandoz">Sandoz</a> – wie viele Medikamente sie in dieser Zeit testen ließen.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sowjetunion">Sowjetunion</h3></div>
<p>Während der Zeit des <a href="Stalinismus" title="Stalinismus">Stalinismus</a> unterstand <a href="Lawrenti_Beria" title="Lawrenti Beria">Lawrenti Beria</a> das <a href="Laboratorium_Nr._12" title="Laboratorium Nr. 12">Laboratorium Nr. 12</a> der Leitung des <a href="Toxikologie" title="Toxikologie">Toxikologen</a> <a href="Grigori_Moissejewitsch_Mairanowski" title="Grigori Moissejewitsch Mairanowski">Grigori Moissejewitsch Mairanowski</a>, in dem unter Anwendung von Menschenversuchen an Häftlingen die Entwicklung von Giften vorangetrieben wurde.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vereinigtes_Königreich_von_Großbritannien_und_Nordirland"><span id="Vereinigtes_K.C3.B6nigreich_von_Gro.C3.9Fbritannien_und_Nordirland"></span>Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland</h3></div>
<p>Bereits seit den 1920er Jahren, vor allem aber in den 1950er und 1960er Jahren, wurden in der südenglischen Forschungseinrichtung <a href="Porton_Down" title="Porton Down">Porton Down</a> in über 20.000 Fällen Menschenversuche mit verschiedenen <a href="Chemische_Waffe" title="Chemische Waffe">Chemischen Kampfstoffen</a> durchgeführt, darunter <a href="Senfgas" title="Senfgas">Senfgas</a>, <a href="Nervenkampfstoff" class="mw-redirect" title="Nervenkampfstoff">Nervenkampfstoffe</a> und <a href="LSD" title="LSD">LSD</a>.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Viele von ihnen glaubten, an der Entwicklung eines neuen Medikaments gegen Schnupfen mitzuwirken.<sup id="cite_ref-auto_29-0" class="reference"><a href="#cite_note-auto-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-auto1_30-0" class="reference"><a href="#cite_note-auto1-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Mai 1953 starb der 20-jährige <a href="Royal_Air_Force" title="Royal Air Force">RAF</a>-Angehörige Ronald Maddison, nachdem ihm <a href="Sarin" title="Sarin">Sarin</a> auf den Unterarm getropft worden war.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-auto_29-1" class="reference"><a href="#cite_note-auto-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-auto1_30-1" class="reference"><a href="#cite_note-auto1-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Trotzdem wurden die Versuche mit Nervenkampfstoffen noch mindestens bis 1958 fortgesetzt.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> An den Spätfolgen der Versuche in Porton Down sollen bis heute etwa 25 Menschen gestorben sein.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1967 wurden von Wissenschaftlern aus Porton Down in einem Londoner Krankenhaus Patienten, die Leukämie oder Krebs im Endstadium hatten, mit deren Einverständnis mit <a href="Kyasanur-Wald-Fieber" title="Kyasanur-Wald-Fieber">Kyasanur-Wald-Fieber</a> und dem Langat-Virus infiziert (welches mit dem <a href="FSME-Virus" title="FSME-Virus">FSME-Virus</a> verwandt ist). Zwei davon starben an <a href="Enzephalitis" title="Enzephalitis">Enzephalitis</a>. Offiziell sollten die Viren als Heilmittel für die Patienten erprobt werden, doch wurde das Kyasanur-Wald-Fieber zur damaligen Zeit in <a href="Fort_Detrick" title="Fort Detrick">Fort Detrick</a>, dem US-amerikanischen Gegenstück zu Porton Down, als mögliche Biowaffe angesehen.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vereinigte_Staaten_von_Amerika">Vereinigte Staaten von Amerika</h3></div>
<p>Die <a href="Central_Intelligence_Agency" title="Central Intelligence Agency">CIA</a> führte in ihrem Projekt <a href="MKULTRA" title="MKULTRA">MKULTRA</a> seit den 1950er-Jahren systematisch Menschenversuche – u. a. mit <a href="LSD" title="LSD">LSD</a> – durch. Zahlreiche Versuchspersonen trugen bei den Experimenten schwerste körperliche und psychische Schäden davon, teilweise bis hin zum Tod.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die USA führten zwischen 1954 und 1973 in der <a href="Operation_Whitecoat" title="Operation Whitecoat">Operation Whitecoat</a> Versuche an Freiwilligen durch.
</p><p>Der <a href="United_States_Army" title="United States Army">US-Army</a> wird vorgeworfen, bei <a href="Kernwaffentest" title="Kernwaffentest">Kernwaffentests</a> gezielt Soldaten und sogar Teile der Zivilbevölkerung in Wüstenstaaten wie <a href="Nevada_Test_Site" class="mw-redirect" title="Nevada Test Site">Nevada</a> und Utah verstrahlt zu haben.
</p><p>Die USA führten geheime Menschenversuche an Guatemalteken (sogenannte <i><a href="Syphilis-Menschenversuche_in_Guatemala" title="Syphilis-Menschenversuche in Guatemala">Syphilis-Menschenversuche in Guatemala</a></i>) und amerikanischen Schwarzen in Alabama (sogenannte <i><a href="Tuskegee-Syphilis-Studie" title="Tuskegee-Syphilis-Studie">Tuskegee-Syphilis-Studie</a></i>) durch.
</p><p>2013 wurde bekannt, dass in den USA Militär und Geheimdienste eigene Soldaten seit Ende des Ersten Weltkriegs systematisch Giften, Gasen, Drogen und Psycho-Kampfstoffen ausgesetzt haben, darunter LSD, <a href="Sarin" title="Sarin">Sarin</a>, <a href="Senfgas" title="Senfgas">Senfgas</a>, <a href="3-Chinuclidinylbenzilat" title="3-Chinuclidinylbenzilat">BZ</a>, <a href="VX" title="VX">VX</a>, <a href="Barbiturate" title="Barbiturate">Barbiturate</a>, <a href="Amphetamine" class="mw-redirect" title="Amphetamine">Amphetamine</a> und <a href="Chlorpromazin" title="Chlorpromazin">Chlorpromazin</a>. Nachsorgeuntersuchungen gab es keine; nur 320 Veteranen wurden Ende der siebziger Jahre für eine Studie über LSD-Experimente untersucht, jeder Fünfte berichtete von Problemen wie Depressionen und Angstzustände. Einige Opfer haben die USA verklagt; sie werden von dem bekannten Anwalt Gordon Erspamer vertreten.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei den Versuchen mit Senfgas und <a href="Lewisit" title="Lewisit">Lewisit</a> in den 1940er Jahren wurden auch gezielt Versuche durchgeführt, um festzustellen, welche Auswirkungen diese <a href="Hautkampfstoff" title="Hautkampfstoff">Hautkampfstoffe</a> auf Menschen unterschiedlicher Rassen haben. Dafür wurden jeweils Versuchsgruppen aus <a href="Afroamerikaner" title="Afroamerikaner">Afroamerikanern</a>, <a href="Japanische_Amerikaner" title="Japanische Amerikaner">Japanischen Amerikanern</a> und <a href="Puerto_Rico" title="Puerto Rico">Puerto-Ricanern</a> gebildet; weiße Amerikaner dienten als Kontrollgruppe.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Erst 1975 – nach fast sechs Jahrzehnten – stoppte der <a href="Kongress_der_Vereinigten_Staaten" title="Kongress der Vereinigten Staaten">Kongress</a> die Menschenversuche. Rund 100.000 Soldaten waren Objekt der Versuche.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Deklaration_von_Helsinki">Deklaration von Helsinki</h2></div>
<p>Die aktuell akzeptierten Empfehlungen für Ärzte, die in der biomedizinischen Forschung am Menschen tätig sind, entsprechen der 1964 verkündeten <a href="Deklaration_von_Helsinki" title="Deklaration von Helsinki">Deklaration von Helsinki</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Informierte_Einwilligung" title="Informierte Einwilligung">informierte Einwilligung</a></li>
<li><a href="Milgram-Experiment" title="Milgram-Experiment">Milgram-Experiment</a> und <a href="Stanford_Prison_Experiment" class="mw-redirect" title="Stanford Prison Experiment">Stanford Prison Experiment</a> – bekannte soziologische / psychologische Experimente. Der Film <i><a href="Das_Experiment_(Film)" title="Das Experiment (Film)">Das Experiment</a></i> lehnt sich an das Stanford Prison Experiment an.</li>
<li><a href="Die_Welle_(Roman)" title="Die Welle (Roman)">Die Welle</a> – der Roman beschreibt den Versuch eines Lehrers mit seiner Schulklasse zu <a href="Gruppenzwang" title="Gruppenzwang">Gruppenzwang</a> und <a href="Faschismus" title="Faschismus">Faschismus</a>, basierend auf einer realen Begebenheit.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Anna_Bergmann_(Kulturwissenschaftlerin)" title="Anna Bergmann (Kulturwissenschaftlerin)">Anna Bergmann</a>: <i>Tödliche Menschenexperimente in Kolonialgebieten. Die Lepraforschung des Arztes Eduard Arning auf Hawaii 1883–1886.</i> In: Ulrich van der Heyden, Joachim Zeller (Hg.) <i>…Macht und Anteil an der Weltherrschaft. Berlin und der deutsche Kolonialismus.</i> Unrast-Verlag, Münster 2005, ISBN 3-89771-024-2.</li>
<li><a href="Wolfgang_U._Eckart" title="Wolfgang U. Eckart">Wolfgang U. Eckart</a>: <i>Medizin in der NS-Diktatur – Ideologie, Praxis, Folgen.</i> Böhlau, Köln 2012, ISBN 978-3-412-20847-9.</li>
<li>Barbara Elkeles: <i>Der moralische Diskurs über das medizinische Menschenexperiment zwischen 1835 und dem Ersten Weltkrieg.</i> Habilitationsschrift, Hannover 1991.</li>
<li><a href="Heiner_Fangerau" title="Heiner Fangerau">Heiner Fangerau</a>: <i>Ethik der medizinischen Forschung.</i> In: Stefan Schulz, Klaus Steigleder, Heiner Fangerau und Norbert Paul (Hrsg.): <i>Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin. Eine Einführung.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 2006, S. 283–300.</li>
<li>Uwe Fröhlich: <i>Forschung wider Willen? Rechtsprobleme biomedizinischer Forschung mit nichteinwilligungsfähigen Personen.</i> Springer, 1998, ISBN 3-540-65679-0 (= Schriftenreihe Medizinrecht).</li>
<li>Andrew Goliszek: <i>In the Name of Science: A History of Secret Programs, Medical Research, and Human Experimentation.</i> St. Martin’s Press 2003, ISBN 0-312-30356-4.</li>
<li><a href="Jack_Kevorkian" title="Jack Kevorkian">Jack Kevorkian</a>: <i>A brief history of experimentation on condemned and executed humans.</i> In: <i><a href="Journal_of_the_American_Medical_Association" title="Journal of the American Medical Association">Journal of the American Medical Association</a>.</i> Band 77, 1985, S. 215–226.</li>
<li><a href="Ernst_Klee" title="Ernst Klee">Ernst Klee</a>: <i>Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer.</i> Fischer Taschenbuch, 2001, ISBN 3-596-14906-1.</li>
<li><a href="Freya_Klier" title="Freya Klier">Freya Klier</a>: <cite style="font-style:italic">Die Kaninchen von Ravensbrück. Medizinische Versuche an Frauen in der NS-Zeit</cite>. 2. Auflage. Droemer Knaur, München 1995, ISBN 3-426-77162-4.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Menschenversuch&rft.au=Freya+Klier&rft.btitle=Die+Kaninchen+von+Ravensbr%C3%BCck.+Medizinische+Versuche+an+Frauen+in+der+NS-Zeit&rft.date=1995&rft.edition=2.&rft.genre=book&rft.isbn=3426771624&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Droemer+Knaur" style="display:none"> </span></li>
<li>Susan Lederer: <i>Subjected to science. Human experimentation in America before the Second World War.</i> Johns Hopkins University Press, Baltimore, Maryland 1995.</li>
<li>Hans-Dieter Lippert und <a href="Wolfgang_Eisenmenger" title="Wolfgang Eisenmenger">Wolfgang Eisenmenger</a> (Hrsg.): <i>Forschung am Menschen. Der Schutz des Menschen – die Freiheit des Forschers.</i> Springer, 1999, ISBN 3-540-66454-8 (Schriftenreihe Medizinrecht)</li>
<li>Nicolas Pethes, Birgit Griesecke, Marcus Krause und Katja Sabisch (Hrsg.): <i>Menschenversuche: Eine Anthologie 1750–2000.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008.</li>
<li>Andreas Jens Reuland: <i>Menschenversuche in der Weimarer Republik.</i> Universitätsbibliothek Heidelberg (heiBOOKS), Heidelberg 2017, <a href="https://doi.org/10.11588/heibooks.260.345" class="extiw external" title="doi:10.11588/heibooks.260.345">doi:10.11588/heibooks.260.345</a>, ISBN 978-3-946531-58-6.</li>
<li><a href="Volker_Roelcke" title="Volker Roelcke">Volker Roelcke</a>, <a href="Giovanni_Maio" title="Giovanni Maio">Giovanni Maio</a> (Hrsg.): <i>Twentieth century ethics of human subjects research. Historical perspectives on values, practices, and regulations.</i> Steiner, Stuttgart 2004.</li>
<li><a href="Volkmar_Sigusch" title="Volkmar Sigusch">Volkmar Sigusch</a>: Medizinische Experimente am Menschen. Das Beispiel <a href="Psychochirurgie" title="Psychochirurgie">Psychochirurgie</a>. Beilage zu AS 17. Jahrbuch für kritische Medizin. Argument Verlag. Frankfurt. 1977. 31 Seiten. ISBN 3-920037-85-5.</li>
<li>Elke Tashiro: <i>Die Waage der Venus. Venerlogische Versuche am Menschen zwischen Fortschritt und Moral.</i> Husum 1991.</li>
<li>Wolfgang Weyers: <i>The abuse of man. An illustrated history of dubious medical experimentation.</i> New York 2003.</li>
<li>Allen C. Cheng: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mja.com.au/journal/2003/178/9/self-experimentation-vulnerable-populations"><i>„Self-experimentation“ in vulnerable populations.</i></a> In: <i>MJA – The Medical Jornal of Australia.</i> Band 178, Nr. 9, 2003, S. 471.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Human_subject_research?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Menschenversuch</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://ns-medical-victims.org/">Datenbank: <i>Victims of Biomedical Research under National Socialism.</i></a> – Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.drze.de/im-blickpunkt/medizinische-forschung-mit-minderjaehrigen?set_language=de"><i>Medizinische Forschung mit Minderjährigen.</i></a> Medizinische, rechtliche und ethische Aspekte, erläutert vom Deutschen Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wma.net/en/30publications/10policies/b3/17c.pdf"><i>Ethical Principles for Medical Research Involving Human Subjects.</i></a> (PDF; 101 kB): Deklaration von Helsinki 1964 der World Medical Association</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://ahrp.org/tag/human-experimentation/"><i>Human Experimentation: Introduction & overview of revised chronology.</i></a> Auf: <i>ahrp.org</i></li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071223122352/http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~mleuchte/Reuland_Menschenversuche/Reuland_Menschenversuche_Weimar_Kapitel3.htm">Andreas Jens Reuland: <i>Menschenversuche zur Zeit der Weimarer Republik. Kapitel 3: Dokumentation der Versuche von 1919 bis 1933.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 23. Dezember 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Books On Demand, 2004, ISBN 978-3-8334-1823-5</li>
<li>Julia Amberger: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunk.de/menschenexperimente-robert-koch-und-die-verbrechen-von.740.de.html?dram:article_id=489445">Menschenexperimente: Robert Koch und die Verbrechen von Ärzten in Afrika</a>.</i></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20041223082751/http://www.democracynow.org/article.pl?sid=04/12/22/151230"><i>Guinea Pig Kids: How New York City is Using Children to Test Experimental AIDS Drugs.</i></a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/how-the-british-government-subjected-thousands-of-people-to-chemical-and-biological-warfare-trials-during-cold-war-10376411.html"><i>How the British Government subjected thousands of people to chemical and biological warfare trials during Cold War.</i></a> In: <i>The Independent</i> vom 9. Juli 2015.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">W. G. Metzger, H.‐J. Ehni, P. G. Kremsner, B. G. Mordmüller: <cite style="font-style:italic">Experimental infections in humans—historical and ethical reflections</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Tropical Medicine & International Health</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>24</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>12</span>, Dezember 2019, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221360-2276%22&key=cql">1360-2276</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1384–1390</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1111/tmi.13320">10.1111/tmi.13320</a></span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Menschenversuch&rft.atitle=Experimental+infections+in+humans%E2%80%94historical+and+ethical+reflections&rft.au=W.+G.+Metzger%2C+H.%E2%80%90J.+Ehni%2C+P.+G.+Kremsner%2C+...&rft.date=2019-12&rft.doi=10.1111%2Ftmi.13320&rft.genre=journal&rft.issn=1360-2276&rft.issue=12&rft.jtitle=Tropical+Medicine+%26+International+Health&rft.pages=1384-1390&rft.volume=24" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Heiner Fangerau: <i>Ethik der medizinischen Forschung.</i> In: Schulz, Steigleder, Fangerau, Paul (Hrsg.): <i>Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin. Eine Einführung.</i> Suhrkamp: Frankfurt 2006, S. 283–300.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://ahrp.org/about/"><i>About the Alliance for Human Research Protection – AHRP.</i></a><span class="Abrufdatum" style="display:none"> Abgerufen im 1. Januar 1</span></span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMenschenversuch&rft.title=About+the+Alliance+for+Human+Research+Protection+%E2%80%93+AHRP&rft.description=About+the+Alliance+for+Human+Research+Protection+%E2%80%93+AHRP&rft.identifier=&rft.date="> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Anna Bergmann (2005): Tödliche Menschenexperimente in Kolonialgebieten. Die Lepraforschung des Arztes Eduard Arning auf Hawaii 1883–1886. In: Ulrich van der Heyden, Joachim Zeller (Hg.) „… Macht und Anteil an der Weltherrschaft.“ Berlin und der deutsche Kolonialismus. Seite 143.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. auch Barbara Elkeles: <i>Medizinische Menschenversuche gegen Ende des 19. Jahrhunderts und der Fall Neisser. Rechtfertigung und Kritik einer wissenschaftlichen Methode.</i> In: <i>Medizinhistorisches Journal.</i> Band 20, 1985, S. 135–148.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Ernst Klee: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeit.de/1997/49/Deutscher_Menschenverbrauch"><i>Deutscher Menschenverbrauch</i></a> Zeit, 28. November 1997, abgerufen am 30. Januar 2015.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Susann Gasse: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.judentum-projekt.de/geschichte/nsverfolgung/endloesung/exp.html"><i>Humanexperimente in Konzentrationslagern</i></a> Jüdische Geschichte und Kultur, abgerufen am 27. Januar 2015.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Sven_Felix_Kellerhoff" title="Sven Felix Kellerhoff">Sven Felix Kellerhoff</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/kultur/history/article12070504/Wie-die-Nazis-den-Massenmord-in-Brandenburg-probten.html"><i>Testweise vergast: Wie die Nazis den Massenmord in Brandenburg probten</i></a>, Welt, 10. Januar 2011, abgerufen am 16. Februar 2015.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Gerhard_Baader" title="Gerhard Baader">Gerhard Baader</a>: <i>Menschenversuche in Konzentrationslagern</i> in <i>Medizin im Dritten Reich</i>, Deutscher Ärzte-Verlag, 2. Auflage 1992, ISBN 3-7691-0262-2.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Ernst_Klee" title="Ernst Klee">Ernst Klee</a>: <i>Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.</i> S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 111 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mpg.de/25228739/opfer-datenbank-geht-online"><i>Opfer-Datenbank geht online.</i></a> <a href="Max-Planck-Gesellschaft" title="Max-Planck-Gesellschaft">Max-Planck-Gesellschaft</a>, 18. August 2025,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 10. November 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMenschenversuch&rft.title=Opfer-Datenbank+geht+online&rft.description=Opfer-Datenbank+geht+online&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.mpg.de%2F25228739%2Fopfer-datenbank-geht-online&rft.publisher=%5B%5BMax-Planck-Gesellschaft%5D%5D&rft.date=2025-08-18"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/west-pharmakonzerne-betrieben-menschenversuche-in-der-ddr-a-899306.html"><i>West-Pharmafirmen betrieben Menschenversuche in der DDR.</i></a> Auf: <i>spiegel.de</i> vom 12. Mai 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/medikamententests-in-der-ddr-devisen-gegen-patienten-a-1082584.html"><i>Westliche Pharmafirmen testeten massenhaft Arzneien an Ost-Patienten.</i></a> Auf: <i>spiegel.de</i> vom 16. März 2016.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160620143902/http://www1.wdr.de/sport/ddr-dopingopfer100.html"><i>Missbraucht für Medaillen - Doping und Menschenversuche im DDR-Sport.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 20. Juni 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Auf: <i>wdr.de</i>, 30. Oktober 2015</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/ddr-staatsdoping-10-5-millionen-fuer-doping-opfer-13838657.html"><i>10,5 Millionen für Doping-Opfer?</i></a> Auf: <i>faz.net</i> vom 4. Oktober 2015.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Münchener Medizinische Wochenschrift.</i> Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. XXXIX und CXVII.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Alle Angaben nach <a href="Westdeutsche_Zeitung" title="Westdeutsche Zeitung">Westdeutsche Zeitung</a>: <i>Skandal um Arzneitests</i>, von Michael Passon, 21. Oktober 2016, S. 1–3; sowie <a href="WDR1" class="mw-redirect" title="WDR1">WDR1</a>, WDR-aktuell: <i>Bethel räumt Medikamenten-Versuche ein</i>, 20. Oktober 2016.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Sylvia Wagne: <cite style="font-style:italic">Arzneimittelprüfungen an Heimkindern von 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Neuroleptika sowie am Beispiel der Rotenburger Anstalten der Inneren Mission. Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</cite>. Düsseldorf März 2019 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-54600/Diss%20Sylvia%20Wagner-1.pdf">uni-duesseldorf.de</a> [PDF; abgerufen am 29. April 2023]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Menschenversuch&rft.au=Sylvia+Wagne&rft.btitle=Arzneimittelpr%C3%BCfungen+an+Heimkindern+von+1949+bis+1975+in+der+Bundesrepublik+Deutschland+unter+besonderer+Ber%C3%BCcksichtigung+der+Neuroleptika+sowie+am+Beispiel+der+Rotenburger+Anstalten+der+Inneren+Mission.+Inaugural-Dissertation+zur+Erlangung+des+Doktorgrades+der+Naturwissenschaften+%28Dr.+rer.+nat.%29+der+Mathematisch-Naturwissenschaftlichen+Fakult%C3%A4t+der+Heinrich-Heine-Universit%C3%A4t+D%C3%BCsseldorf&rft.date=2019-03&rft.genre=book&rft.place=D%C3%BCsseldorf" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Cristina Helberg: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://correctiv.org/buecher/2023/04/25/buch-ein-erkaempftes-leben/"><i>Buch: Ein erkämpftes Leben.</i></a> In: <i>correctiv.or.</i> 25. April 2023,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 29. April 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMenschenversuch&rft.title=Buch%3A+Ein+erk%C3%A4mpftes+Leben&rft.description=Buch%3A+Ein+erk%C3%A4mpftes+Leben&rft.identifier=https%3A%2F%2Fcorrectiv.org%2Fbuecher%2F2023%2F04%2F25%2Fbuch-ein-erkaempftes-leben%2F&rft.creator=Cristina+Helberg&rft.date=2023-04-25"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe <a href="Kernwaffentest#In_Frankreich" title="Kernwaffentest">Kernwaffentest#In Frankreich</a></span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Frankreich hat vorsätzlich Soldaten verstrahlen lassen</i>, <a href="F.A.Z." class="mw-redirect" title="F.A.Z.">F.A.Z.</a>, 17. Februar 2010, S. 5.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Staatskanzlei Kanton Schaffhausen: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://sh.ch/CMS/Webseite/Kanton-Schaffhausen/Beh-rde/Regierung/Staatskanzlei-14742217-DE.html"><i>Medikamentenversuche in der psychiatrischen Klinik Breitenau zwischen 1950 und 1980 – Gutachten - Kanton Schaffhausen.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 15. November 2024</span> (Schweizer Hochdeutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMenschenversuch&rft.title=Medikamentenversuche+in+der+psychiatrischen+Klinik+Breitenau+zwischen+1950+und+1980+%E2%80%93+Gutachten+-+Kanton+Schaffhausen&rft.description=Medikamentenversuche+in+der+psychiatrischen+Klinik+Breitenau+zwischen+1950+und+1980+%E2%80%93+Gutachten+-+Kanton+Schaffhausen&rft.identifier=https%3A%2F%2Fsh.ch%2FCMS%2FWebseite%2FKanton-Schaffhausen%2FBeh-rde%2FRegierung%2FStaatskanzlei-14742217-DE.html&rft.creator=Staatskanzlei+Kanton+Schaffhausen&rft.language=de-CH"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.srf.ch/news/schweiz/experimente-an-patienten-medikamententests-an-psychiatrie-patienten-hatten-system"><i>Experimente an Patienten: Medikamententests an Psychiatrie-Patienten hatten System</i></a> In <a href="Srf.ch" class="mw-redirect" title="Srf.ch">srf.ch</a>, 18. Januar 2018, abgerufen am 20. Januar 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Magaly Tornay: Zugriffe auf das Ich: psychoaktive Stoffe und Personenkonzepte in der Schweiz, 1945 bis 1980, Tübingen : Mohr Siebeck, 2016, ISBN 978-3-16-154279-4.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Michail_Sergejewitsch_Woslenski" title="Michail Sergejewitsch Woslenski">Michail Sergejewitsch Woslenski</a>: <i>Das Geheime wird offenbar. Moskauer Archive erzählen.</i> S. 56–58, Langen Müller 1995, ISBN 3-7844-2536-4</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Donald Rayfield <i>Stalin und seine Henker</i>, Karl Blessing Verlag, München 2004, ISBN 3-89667-181-2.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Robert_Harris" title="Robert Harris">Robert Harris</a>, Jeremy Paxman: <i>Der lautlose Tod - Die Geschichte der biologischen und chemischen Waffen</i>, <a href="Heyne_Verlag" title="Heyne Verlag">Heyne Verlag</a>, 2002, S. 75f.</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Rob Evans: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.theguardian.com/science/2004/may/06/science.research">The past Porton Down can't hide</a></i>, <a href="The_Guardian" title="The Guardian">The Guardian</a>, 6. Mai 2004.</span>
</li>
<li id="cite_note-auto-29"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-auto_29-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-auto_29-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Peter Michalski: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/print-wams/article614530/Toedliche-Experimente.html">Tödliche Experimente</a></i>, <a href="Welt_am_Sonntag" title="Welt am Sonntag">Welt am Sonntag</a>, 26. August 2001</span>
</li>
<li id="cite_note-auto1-30"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-auto1_30-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-auto1_30-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Tom Levine: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.berliner-zeitung.de/britische-armee-soll-soldaten-falsch-informiert-haben-ermittlungen-wegen-tests-mit-giftgas-sarin-li.7048">Britische Armee soll Soldaten falsch informiert haben: Ermittlungen wegen Tests mit Giftgas Sarin</a></i>, <a href="Berliner_Zeitung" title="Berliner Zeitung">Berliner Zeitung</a>, 23. August 1999.</span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Robert_Harris" title="Robert Harris">Robert Harris</a>, Jeremy Paxman: <i>Der lautlose Tod - Die Geschichte der biologischen und chemischen Waffen</i>, <a href="Heyne_Verlag" title="Heyne Verlag">Heyne Verlag</a>, 2002, S. 279.</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/wiltshire/3687407.stm">Porton Down death inquest opens</a></i>, <a href="British_Broadcasting_Corporation" title="British Broadcasting Corporation">BBC news</a>, 5. Mai 2004.</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/wiltshire/5180266.stm">MoD tests on humans 'unethical'</a></i>, <a href="British_Broadcasting_Corporation" title="British Broadcasting Corporation">BBC news</a>, 14. Juli 2006</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Hubert Erb: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heise.de/tp/features/Das-Porton-Down-Syndrom-holt-Grossbritannien-ein-3452234.html">Das Porton-Down-Syndrom holt Großbritannien ein</a></i>, <a href="Heise_online" title="Heise online">Heise online</a>, 27. August 2001.</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Justine Picardie: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/the-toxic-avenger-1575328.html">The Toxic Avenger</a></i>, <a href="The_Independent" title="The Independent">The Independent</a>, 30. September 1995.</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">Das Protokoll eines tödlich verlaufenen Experiments mit einer <a href="Meskalin" class="mw-redirect" title="Meskalin">Meskalin</a>-Infusion aus dem Jahr 1953 bei E. Koch, M. Wech: <cite style="font-style:italic">Deckname Artischocke</cite>. Goldmann, 2004, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>136</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Menschenversuch&rft.au=E.+Koch%2C+M.+Wech&rft.btitle=Deckname+Artischocke&rft.date=2004&rft.genre=book&rft.pages=136&rft.pub=Goldmann" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">spiegel.de vom 10. Juli 2013: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/geheime-drogenversuche-an-us-soldaten-truppe-im-rausch-a-910316.html">Drogenversuche an US-Soldaten: Truppe im Rausch</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text">Caitlin Dickerson: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.npr.org/2015/06/22/415194765/u-s-troops-tested-by-race-in-secret-world-war-ii-chemical-experiments">Secret World War II Chemical Experiments Tested Troops By Race</a></i>, <a href="National_Public_Radio" title="National Public Radio">National Public Radio</a>, 22. Juni 2015.</span>
</li>
</ol></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4038649-1">4038649-1</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-11-10" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Menschenversuch&oldid=261443851">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>